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Im Land der Baobabs Drucken E-Mail

Adansonia sp. Adansonia sp.

Adansonia za


Der markanteste Baum der madagassischen Steppenlandschaften, die den gesamten Westen der Insel vom äußersten Norden zum äußersten Süden durchziehen, ist der Baobab (Adansonia), wegen seiner brötchengroßen braunen Früchte auch bekannt als Affenbrotbaum aus der botanischen Familie der Bombaceae. Sein Inneres besteht nicht aus Holz sondern aus Fasern, die besonders viel Wasser speichern können. Während der elfmonatigen Trockenzeit verliert der Baobab seine Blätter und lebt von seinen im Stamm gespeicherten Wasserreserven.
Baobabs haben einen Durchmesser von bis zu sieben Metern  und eine verhältnismäßig klein erscheinende Krone in bis zu 30 m Höhe. Sie können mehrere tausend Jahre alt werden. Die Samen in den bis zu 500 g schweren Früchten werden geerntet und zu Öl gepresst, dass auch als Medizin genutzt wird, ist insbesondere die Wirkung bei asthmatischen Erkrankungen ist bekannt. Die Rinde und die Fasern werden genutzt, um Seile herzustellen. nicht zuletzt dienen die Bäume den Einwohnern auch als Wasserspeicher in besonders trockenen Perioden.

Weltweit kennt man acht Baobab-Arten, davon sind sieben in Madagaskar heimisch und sechs von ihnen auch in Madagaskar endemisch, kommen also nur auf der roten Insel vor:

Im Süden und Westen finden sich vier Baobab-Arten:

  • Adansonia digitata (der afrikanische Baobab),
  • Adansonia grandidieri,
  • Adansonia rubrostipa (fony),
  • Adansonia za

Im Norden gibt es drei Arten:

  • Adansonia madagascariensis,
  • Adansonia suarezensis,
  • Adansonia perrieri

Die achte Art ist der australische Adansonia gibbosa (gregorii).

 

 

 

 
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